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Die mitteldeutschen Kreisgrabenanlagen der Trichterbecherzeit – Genese, Funktion und gesellschaftliche Bedeutung

Projektteam

Prof. Dr. François Bertemes

Prof. Dr. phil. François Bertemes

Universitätsprofessor (C4)
24.01.1958, Luxemburger

Prähistorische Archäologie am Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas der Philosophischen Fakultät 1 der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Tel.: 0345 5524059 (Durchw.) - 0345 554051 (Sekr.)
Fax: 0345 5527057

Email: bertemes@praehist.uni-halle.de

Schriftenverzeichnis

Schriftenverzeichnis
Publikationen der letzten sechs Jahre (Auswahl):

Die mitteleuropäische Archäologie: Eine Standortbestimmung zwischen Ost und West. In: P. F. Biehl, A. Gramsch u. A. Marciniak (Hrsg.), Archäologien Europas, Geschichte, Methode und Theorien (Münster 2002) 99 - 118.

[mit V. Heyd], Der Übergang Kupferzeit / Frühbronzezeit am Nordwestrand des Karpatenbeckens – Kulturgeschichtliche und paläometallurgische Betrachtungen. In: M. Bartelheim – E. Pernicka – R. Krause (Hrsg.), Die Anfänge der Metallurgie in der Alten Welt. Forschungen zur Archäometrie und Altertumswissenschaft 1 (Rahden/Westf. 2002) 185-228.

Heiligtum und Kultplatz in der thrakischen Ebene im 3. Jahrtausend v. Chr. Ber.RGK 83, 2002, 123-144.

[zusammen mit P. F. Biehl/A. Northe/O.Schröder] Die neolithische Kreisgrabenanlage von Goseck, Ldkr. Weißenfels. Archäologie in Sachsen-Anhalt 2, 2004, 137-144.

[zusammen mit W. Schlosser] Der Kreisgraben von Goseck und seine astronomischen Bezüge. In: H. Meller (Hrsg.), Der geschmiedete Himmel. Die weite Welt im Herzen Europas vor 3600 Jahren. Ausstellungskat. (Halle[Saale], Stuttgart 2004) 48-51.

Zur Entstehung von Macht, Herrschaft und Prestige in Mitteleuropa In: H. Meller (Hrsg.), Der geschmiedete Himmel. Die weite Welt im Herzen Europas vor 3600 Jahren. Ausstellungskat. (Halle[Saale], Stuttgart 2004) 150-153.

Frühe Metallurgen in der Spätkupfer- und Frühbronzezeit In: H. Meller (Hrsg.), Der geschmiedete Himmel. Die weite Welt im Herzen Europas vor 3600 Jahren. Ausstellungskat. (Halle[Saale], Stuttgart 2004) 144-149.

Der Forscher Jan Lichardus. In: Akademische Gedenkfeier für Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Lichardus 15. Juni 2004 (Saarbrücken 2005) 15-27.

Aufbruch zu neuen Horizonten. Die Funde von Nebra und ihre Bedeutung für die Bronzezeit Europas. Scientia Halensis 1, 2005, 7-9.

„Archäologie Multimedial“. Die Archäologischen Ausgrabungen in Goseck. Scientia Halensis 1, 2005, 5-6.

[zusammen mit A. Northe] Neolithisches Heiligtum in prähistorischer Kulturlandschaft – die Abschlussuntersuchungen in der Kreisgrabenanlage von Goseck und weitere Grabungen in deren Umgebung. Arch. Sachsen-Anhalt 4, 2006, 269-281.

[zusammen mit K. Hornung-Bertemes, Die busta der römischen Nekropole auf der Anhöhe Drama-„Kajrjaka“, Südostbulgarien. In: Pontos Euxeinos. Beiträge zur Archäologie und Geschichte des antiken Schwarzmeer- und Balkanraumes = Festschrift M. Oppermann). Schriften des ZAKS 10 (Langenweißbach 2006) 367-382.

[zusammen mit A. Northe] Der Kreisgraben von Goseck. Ein Beitrag zum Verständnis früher Monumentaler Kultbauten Mitteleuropas. In: K. Schmotz (Hrsg.), Vorträge des 25. Niederbayerischen Archäologentages (Rahden/Westf. 2007) 137-168.

Die Sonne und ihre Bedeutung im religiös-mythologischen Kontext der Urgeschichte Mitteleuropas. In: A. Bärnreuther (Hrsg), Inselperspektiven: Die Sonne – Brennpunkt der Kulturen der Welt. Zwischen Wissenschaft und Weltanschauung (Berlin im Druck) ca. 45 Druckseiten.

[zusammen mit A. Spatzier] Pömmelte – ein mitteldeutsches Henge-Monument aus Holz, Archäologie in Deutschland 6, 2008, 8-11.

Der mittelbronzezeitliche Kultgraben von Drama und seine kulturhistorische Stellung in Südosteuropa. Saarbrücker Beiträge zur Altertumskunde (Bonn 2009 - in Druck)

Vita

Wissenschaftlicher und beruflicher Werdegang

1978-1979

Studium der Geschichte, Klassischen Philologie und Physikalischen Geographie an den Cours Universitaires in Luxemburg

1979-1985

Studium der Vor- und Frühgeschichte, Vorderasiatischen Archäologie und Geologie an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken

1985

Promotion zum Dr. phil.

1985-1986

Wiss. Mitarbeiter am DFG-Projekt "Kamid el Loz", Libanon

1986-1991

Wiss. Mitarbeiter an der Universität des Saarlandes, seit diesem Zeitpunkt beteiligt am deutsch-bulgarischen Forschungsprojekt "Drama", Bulgarien

1991-1997

Wiss. Assistent an der Universität des Saarlandes, seither gemeinsame Forschungsprojekte mit den Universitäten in Prag und Sofia sowie den Akademien in Prag, Brünn und Sofia.

1995-1998

Lehraufträge an der Universität Metz

1995 u. 1997

Lehraufträge an der Universität Paris Sorbonne 1

1997

Habilitation und Venia Legendi in Saarbrücken,;Ernennung zum Oberassistenten an der Universität des Saarlandes

1998

Vertretungsprofessur in Halle seit 1. Februar

1999

Universitätsprofessor in Halle

2000-2002

Prodekan des Fachbereiches Kunst- Orient- und Altertumswissenschaften

2002-2006

Dekan des Fachbereiches Kunst- Orient- und Altertumswissenschaften

2002-2006

Mitglied der Senatskommission für Studium und Lehre

seit 2006

Prodekan der Philosophischen Fakultät I der Martin-Luther-Universität

seit 2006

Mitglied der Senatskommission für IT und Multimedia in Studium und Lehre

seit 2010

Mitglied der Senatskommission für Forschung der Martin-Luther-Universität

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

Kulturgeschichte des 3. u. 2. Jahrtausends v. Chr. in Mittel- und Südosteuropa sowie der Ägäis

Archäologie des circumpontischen Raumes

Frühe komplexe Gesellschaften

Stadtwerdung

Archäologie der frühen Kulte und Riten

Paläometallurgische und metallographische Untersuchungen früher metallführender Kulturen

 

Mitgliedschaften

 seit 1998:

Mitglied des Denkmalrates des Landes Sachsen-Anhalt

1999-2005:

Boardmember of the European Association of Archaeologists

seit 2000:

Mitglied der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Institutes

Präsident des Zentrums für Archäologie und Kulturgeschichte des Schwarzmeerraumes e.V.

Mitglied des International Council of Indoeuropean Studies and Thracian Studies

seit 2002:

Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins zur Förderung des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle (Saale) e.V.

seit 2008:

Evaluation Panel Member des Fond National de la Recherche (Luxemburg)

 

Herausgeber

seit 2001:

Mitherausgeber der Prähistorischen Zeitschrift (Verlag deGruyter Berlin/New York)

seit 2001:

zusammen mit Andreas Furtwängler Herausgeber der "Schriften des Zentrums für Archäologie und Kuturgeschichte des Schwarzmeerraumes"

 

Laufende Projekte

seit 2004:

Sprecher und Koordinator der DFG-Forschungsgruppe FOR550

„Der Aufbruch zu neuen Horizonten”

Leiter der Forschungsmodule A2, A5, A8

seit 2002:

Leiter des Forschungsprojektes „Archäologie Multimedial. Die Mikroregion Goseck” (Landesförderung)

seit 2006:

Leiter der Ausgrabung „Tavşan Adası. Ein bronzezeitlicher Handelsstützpunkt nördlich des antiken Hafens von Didyma” (Sondermittel des DAI sowie Mittel der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

seit WS 2008/2009:

Der Kultgraben von Drama, Bez. Burgas, Bulgarien und seine kulturhistorische Stellung in der südosteuropäisch-nordägäischen Bronzezeit – Aktualisierung und Druckvorbereitung meiner 1997 verteidigten Habilitationsschrift (DFG-Mittel)

Dr. Oliver Rück

Oliver rück

Dr. phil. Oliver Rück

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas
Abteilung Prähistorische Archäologie und Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit

Tel.: 0345 5524055

email: oliver.rueck@praehist.uni-halle.de

Schriftenverzeichnis

Schriftenverzeichnis

[mit M. Bolus] Eine Blattspitze aus Wittislingen, Lkr. Dillingen a. d. Donau (Bayern). Arch. Korrbl. 30, 2000, 165-172.

Zur Rekonstruktion neolithischer Erntegeräte. Experimente zur Herstellung von Birkenteer und der Schäftung von Erntemessern (unpubl. Manuskript, 2000).

Eine bandkeramische Siedlung bei Utzwingen, Gemeinde Maihingen, Lkr. Donau-Ries, Schwaben. Arch. Jahr in Bayern 2000, 17-19.

Zwei Grundrisse aus der bandkeramischen Siedlung Wittislingen „Am Wiesenberg“, Lkr. Dillingen, Bayrisckriminalistischh-Schwaben, Zusammenfassung der Magisterarbeit. Arch. Inf. 24/1, 2002, 141-154.

Ein mittelneolithischer Hausgrundriss am Rande einer eisenzeitlichen Siedlung. Archäologie im Rheinland 2003, 44-46.

[mit B. Schmidt / W. Gruhle] Klimaextreme in bandkeramischer Zeit (5300 bis 5000 v. Chr.). Interpretation dendrochronologischer und archäologischer Befunde. Arch. Korrbl. 34, 2004, 303-308.

Zur Lage bandkeramischer Siedlungsplätze West- und Süddeutschlands – Überlegungen zum Hausbau. Arch. Korrbl. 34, 2004, Heft 3, 309-319.

Bauten der Bandkeramik – Befund und Analogie. In: J. Lüning, Ch. Frirdich, A. Zimmermann (Hrsg.), Die Bandkeramik im 21. Jahrhundert. Symposium in der Abtei Brauweiler bei Köln vom 16.9. - 10.9.2002 (Rahden/Westf. 2005) Posterbeilage 9.

[mit B. Schmidt / W. Gruhle / K. Freckmann] Zur Dauerhaftigkeit bandkeramischer Häuser im Rheinland (5300 - 4950 v. Chr.) - eine Interpretation dendrochronologischer und bauhistorischer Befunde. In: D. Gronenborn (Hrsg.), Klimaveränderungen und Kulturwandel in neolithischen Gesellschaften Mitteleuropas, 6700 - 2200 cal. BC. Monographien des RGZM (Mainz 2005) 151-170.

Die bandkeramische Siedlung Weisweiler 111 bei Bourheim. Fünfter Geschäftsbericht der Stiftung zur Förderung der Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier, Antrag 130 (Köln 2006) 85-87.

Neue Aspekte und Modelle in der Siedlungsforschung zur Bandkeramik. Die Siedlung Weisweiler 111 auf der Aldenhovener Platte, Kr. Düren. Internat. Arch. 105, (Rahden/Westf. 2007).

[mit K. Schauer / J. Weinig] Häuser der Linienbandkeramik. In: H. Meller (Hrsg.), Katalog zur Dauerausstellung „Neolithikum“ im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle/Saale (in Druckvorbereitung).

New Aspects and Models on Bandkeramik Settlement Research. In: P. Bickle & D. Hofmann (eds), Creating Communities: New Advances in Central European Neolithic Research. (Cardiff 2009).

Der mittelalterliche Friedhof Hettstedts. 600 geborgene Skelette geben Einblicke in die Bestattungsweisen mehrerer Jahrhunderte. Archäologie in Sachsen-Anhalt (in Vorb.).

Vita

Kurzlebenslauf

1993-2000

Studium der Ur- und Frühgeschichte, Klassischen Archäologie und Geologie an der Universität Tübingen. Abschluss (Tübingen): Magister Artium

1995 & 1998

Auslandssemester zum Studium der Ur- und Frühgeschichte am Institut for Forhistorisk Arkæologi, Moesgaard, Dänemark.

1993-2002

Teilnahme an mehreren nationalen und internationalen Grabungen und Projekten

2001-2002

Promotionsstudium der Ur- und Frühgeschichte an der Universität zu Köln

2004-2005

Bearbeitung des Fundmaterials der bandkeramischen Fundstelle Weisweiler 111, Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen für die Dissertation (Keramik, Silices)

2004-2006

Ausarbeitung der Dissertation (gefördert mit einem Promotionsstipendium der Stiftung zur Förderung der Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier)

2006

Promotion zum Dr. phil. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

2006-2008

Grabungsleitung in Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen

Hausanschrift:

Brandbergweg 23c
06120 Halle (Saale)

Postanschrift:

Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas
Abteilung Prähistorische Archäologie und Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
06099 Halle (Saale)

Sekretariat:

Tel.: (03 45) 55 2 40 51
Fax: (03 45) 55 2 70 57

URL: http://www.ikare.uni-halle.de