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Koordination

Organisatorisches

Datenzusammenführung

Das Projekt „Koordination“ dient, neben den Aufgaben der allgemeinen Koordination, der Abstimmung und Kommunikation organisatorischer und strategischer Belange zwischen den beteiligten Wissenschaftlern, hauptsächlich der Herstellung und Förderung der Vernetzung der in thematische Module und räumliche Ebenen gegliederten Teilprojekte des SPP, die eine Fokussierung auf die übergreifenden Fragestellungen des SPP ermöglichen und forcieren soll. Hierzu sind mehrere Instrumente vorgesehen, nämlich regelmäßige Arbeitstreffen, eine Internetseite und eine SPP-Datenbank als Steuerungsinstrument und Distributionsmedium

Das Projekt Koordination soll dafür sorgen, dass die Teilergebnisse und Daten der Einzelprojekte im Hinblick auf die übergreifende Fragestellungen frühzeitig zusammengeführt werden, und so dazu beitragen, dass jeder der Beteiligten möglichst umgehend Zugang zu den neuesten Daten aller hat. Dies dient jedem Teilprojekt sehr frühzeitig dazu, die eigenen Ergebnisse ständig im Spiegel des Gesamt-SPP prüfen und die jeweiligen Fragestellungen anpassen sowie Strategien möglicherweise kurzfristig modifizieren zu können. Den Projekten, die sich mit übergeordneten Modellierungen und Analysen beschäftigen, dient die Rahmendatenbank zur Ergänzung und zu dem Zweck, die Modellierungen und Analysen den beteiligten Forschern zugänglich zu machen.

Auf diese Weise soll eine Wechselwirkung zwischen den übergreifenden Forschungszielen und den aktuellen Forschungsergebnissen hergestellt werden, die sowohl die Proxydatenerhebung in den Einzelprojekten im Hinblick auf die SPP-Fragestellungen justieren, aber auch die weitere Strategie des SPP beeinflussen sollen. Eine traditionelle Arbeitsweise würde nach den bisherigen Erfahrungen dazu führen, dass die neuesten Ergebnisse nur im Rhythmus von workshops ausgetauscht werden.

Arbeitstreffen und Konferenzen

Das erste Instrument der Vernetzung stellen die regelmäßigen Arbeitstreffen dar.

Zu Beginn der Projektphase wird das Projekt „Koordination“ ein Kick-off Meeting organisieren mit dem Ziel, gemeinsame Forschungsstandards zu vereinbaren, die Regeln des Datenaustausches festzulegen und das Projekt der Metadatenbank zu erläutern. In regelmäßigen Abständen werden Modultreffen stattfinden, die zur Abstimmung und Fokussierung der Datenerhebung der Einzelprojekte dienen sollen, Dazu wird es auch entsprechende „Modulsprecher“ geben.

In einem halbjährigen Rhythmus werden Arbeitstreffen stattfinden, auf denen sich die Teilnehmer der Einzelprojekte über ihre Zwischenergebnisse austauschen. Hier ist während des ersten Jahres auch die Einrichtung der SPP-Datenbank vorgesehen, später die Präsentation und Diskussion auf der Basis der Datenbank aufbauender überregionaler räumlicher Analysen. Dies soll dazu führen, die Arbeitspläne in den einzelnen Projekten zu justieren und den Bedarf an Spezialuntersuchungen zu prüfen.

Der äußeren Vernetzung des SPP sollen nach 2 und 4 Jahren stattfindende Einladungstagungen dienen, die vom Projekt Koordination organisiert werden. Hier soll mit internationalen Forschern vorwiegend aus den Anrainerstaaten zur Trichterbecherkultur, besonders den Britischen Inseln, den Niederlanden, Skandinavien und Polen zu Themen diskutiert werden, die sich aus dem Verlauf der Forschungen ergeben, um einen Vergleich mit der internationalen Forschergemeinschaft zu erreichen.

Am Ende des SPP nach sechs Jahren wird das Projekt Koordination einen global angelegten, internationalen Kongress zum Gesamtthema des SPP organisieren um die erzielten Ergebnisse des SPP den international an verwandten Fragestellungen arbeitenden Kollegen zugänglich zu machen.