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Koordination

Inhaltliches

Es ist die Aufgabe des Projektes Koordination, auf Grundlage der zusammengeführten Daten der Teilprojekte archäologische Analysen, statistische Berechnungen und Modellierungen räumlicher Strukturen für die Projekte der Mikroregionen auszuführen. Diese dienen zunächst der Zusammenführung der Maßstabsebenen, aber auch einer Verknüpfung der regionalen und thematischen Teilbereiche des Schwerpunktprogrammes, die auf den gewonnen Daten gründet und auf die übergreifenden Fragestellungen des Schwerpunktprogrammes zielt, um auf diese Weise eine stetige Wechselwirkung zwischen Teilprojekt und Programm zu gewährleisten.

Dabei werden entscheidende Datenkontingente dem Modulantrag Frankfurt-Köln-Kiel (Zimmermann, Rassmann, Müller) zugeführt, in dem im Gegensatz zum Projekt Koordination Daten aus räumlichen Arealen aufgenommen werden, die durch keines der Mikroprojekte abgedeckt sind. Diese Aufnahme und die darauf aufbauende Datenmodellierung steht im Zusammenhang mit spezifischen Fragestellungen, z. B. zur Rekonstruktion von Bevölkerungsgrößen, während das Projekt Koordination im Gegensatz dazu räumlich-statistische Analysen als Serviceleistungen für die Teilprojekte anbietet.

Da typologische Analysen von Gefäßkeramik und Geräten im Arbeitsgebiet nicht im Fokus des SPP stehen, jedoch für räumliche Analysen und Modellierungen im Rahmen des SPP eine wichtige Rolle spielen müssen, liegt eine Ergänzung entsprechender Datenstrukturen in der Metadatenbank im Aufgabenbereich des Projektes „Koordination“.

Um die oben angesprochene Wechselwirkung zwischen Einzelprojekten und SPP zu erreichen, sollen die Einzelprojekte ihre Daten in standardisierter Weise zur Verfügung stellen, das Projekt „Koordination“ ergänzende Maßstabsebenen verschiedener räumlicher Kategorien hinzufügen und auf Grundlage der erarbeiteten Datenbank räumliche Analysen und Modellierungen durchführen, die auf den Forschungsverlauf in den Einzelprojekten zurückwirken sollen.